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Unmittelbar nach dem II. Weltkrieg war man überall bemüht, wieder normale Verhältnisse zu schaffen - so auch im Sport. Die ersten Schritte zur Gründung des TuS Lohe wurden bereits im Herbst 1945 eingeleitet. Im Januar 1946 beschlossen dann die Loher Erich Holstein, Fritz Selberg, Christian Dreyer, Willi Göhner, Willi Klostermeier, Lehrer Müller, August Göhner und Karl Klusmeier die Gründung eines Turn- und Sportvereines. Von der damaligen englischen Besatzungsmacht wurde die Vereinssatzung genau geprüft. Im Mai des Jahres 1946 wurde dann der Verein offiziell gegründet und nahm seine Arbeit auf.

Allerdings gab es zunächst keinen Sportplatz. In langen useinandersetzungen kämpften die Gründungsmitglieder und der damalige Vorsitzende, Paul Pohlmann, mit der Gemeindevertretung um "ihren Sportplatz", der schließlich im November 1948 am Spritzenhaus entstand. Die Freude war aber nur von kurzer Dauer, weil die Gemeindevertretung beschloss, dieses Gelände als Siedlungsfläche zu nutzen. Erst 1951 gelang es nach zähem Kampf dem damaligen 1. Vorsitzenden, Fritz König, die heute als "alter Loher Sportplatz" bekannte Fläche für den Verein zu sichern. Fußball, Tischtennis und Leichtathletik erfuhren in den folgenden Jahren großen Zuspruch.

1954 schloss sich ein Mann dem Verein an, der unschätzbare Aufbauarbeit für die Fußballjugend und nicht zuletzt dem TuS Lohe geleistet hat. Die Rede ist von Gerd (KiKi) Kixmöller. Er hat 30 Jahre lang vorbildliche Jugendarbeit praktiziert. Er und der TuS Lohe waren durch das großartige Engagement über die Stadt und auch Kreisgrenzen hinaus bekannt geworden. In all den Jahren hat Gerd Kixmöller viele gute Talente geschult und auch weitergebracht. Fast alle überdurchschnittlichen Spieler aus dem hiesigen Raum sind durch Kikis Schule gegangen. Die Arbeit von Gerd Kixmöller setzte dann im Jahre1986 Dieter Tellermann fort. Schon 1976 stellte er sich als Jugendtrainer zur Verfügung. Auch Dieter Tellermann hat sich um die Jugend des TuS Lohe verdient gemacht. Heute fungiert er als Jugendgeschäftsführer. Über 100 Jungen spielen heute sportlich engagiert und mit sehr guten Erfolgen in unserer Jugendfußballabteilung.

Am 25.05.1975 trug diese Arbeit erstmals auch für den Loher Seniorenbereich Früchte. Nach 29 Jahren stieg der TuS Lohe in die Kreisliga A auf. Trainer war Gerd (Vadder) Runde.

Auf Grund der guten Jugendarbeit konnte sich der Verein in der Klasse gut etablieren und spielte dort 14 Jahre lang. Ab 1989 wurde es aus verschiedenen Gründen turbulenter. Es sprudelten nicht mehr so viele Talente aus der Jugendabteilung. Die Folge, der TuS Lohe stieg in die 2. Kreisklasse ab, um dann sofort im Jahr 1990 wieder aufzusteigen. Der Trainer war Michael Klausmeier. Das Gleiche passierte dem Verein dann 1992, sofortiger Aufstieg 1993. Trainer war Hermann Gotthelf. Nach Hermann Gotthelf war Detlef Klettke Trainer der ersten Mannschaft. Im Jahr 1996 wurde dann Heiko Reitner als Spielertrainer verpflichtet. Er stieg dann mit der Mannschaft ab. Nach 2jähriger Abstinenz wurde dann 1999 wieder der Aufstieg in die Kreisliga A geschafft.

Die 2.Mannschaft (Reserve) spielte mit wechselndem Erfolg in der Kreisliga B und C. Über 100 Jungen spielen heute sportlich engagiert und mit sehr guten Erfolgen in unserer Jugendfußballabteilung. Nicht minder stark besetzt ist der Altherrenfussball, bei dem es beim Training mit oft weit über 20 Spielern schon einmal eng wird und natürlich erst Recht in der "Dritten Halbzeit". Im Jahr 1999 wurde unsere "alten Herren" Vize-Westfalenmeister. Jüngster Erfolg war der Titel der Ü-40-Feldstadtmeisterschaften im Jahr 2001.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für den Vereinssport entstand 1965 mit der Erstellung der Loher Schulturnhalle, die zum einem regelrechten Aufschwung des Vereines führte. Es konnte nun auch Frauen- sowie Kinderturnen und sogar die neue Sportart Judo geboten werden. Viele haben damals aktiv am Aufbau und Erhalt des Vereines mitgewirkt. Besonderer Dank gebührt allerdings Willi Kamp, Kurt Detering und Walter Steckhahn.

Ein weiterer Meilenstein der Vereinsgeschichte wurde durch das Engagement von Dieter Tellermann im Jahr 1980 erreicht - der "neue Loher Sportplatz" mit dem kurz darauf entstandenen Sportlerheim.

Nun war der Verein wirklich bestens gerüstet für die Zukunft. Viele sportliche Erfolge konnten in den unterschiedlichsten Sportarten gefeiert werden. Doch der größte Erfolg war wohl, dass der Verein den Kindern und Jugendlichen und natürlich auch ihren Eltern über Jahrzehnte hinweg ein sportliches Zuhause und eine fröhliche Gemeinschaft sowie ein Zusammengehörigkeitsgefühl bot.










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